BERUFUNGSANALYSE WAS MACHT EIGENTLICH EIN PASTOR? WAS MACHT EIGENTLICH EIN PASTOR
SO DEN GANZEN TAG?
Erfahre mehr über die pastorale Arbeit

Was macht ein Pastor?

Der Beruf des Pastors oder Pastorin ist einer der vielfältigsten Berufe überhaupt. Die Anforderungen sind je nach Kirche unterschiedlich. Hier ist eine Auswahl der Tätigkeiten die ihm/ihr im Alltag vor die Füße kommen.

Predigen und Lehren. Die Bibel ist ein Buch, dass auf den Alltag übertragen werden muss. Wie betet man? Wie geling mein Leben? Was macht eine gute Ehe aus? Was ist eine christliche Gesellschaft? Ein Pastor oder eine Pastorin legt die Bibel aus und erklärt die Prinzipien für andere verständlich. Damit bei den Zuhörern nicht der berühmte Kirchenschlaf einsetzt, solltest du einfach gut sprechen lernen. Vieles ist Übung und kann erlernt werden.

Seelsorge. Das bedeutet Zuhören. Menschen kommen zu einem Seelsorger und schütten ihr Herz aus. Dabei können Tränen fließen. Der Pastor oder die Pastorin gibt Rat aus der Bibel und betet mit den Menschen. Auch Trauungen, Taufen und Beerdigungen gehören dazu. Dabei lernt man nachzufragen, zu trösten, zu ermahnen und zu ermutigen. Mit jedem Gespräch wird deine Fähigkeit wachsen.

Organisieren. Pastoren leiten Gruppen. Sie organisieren Events. Dazu muss der Pastor oder die Pastorin Menschen zusammenbringen, Zeitpläne erstellen und einhalten, Budgets aufstellen, Marketingmaßnahmen anstoßen und Konflikte lösen. Dazu sollte man in der Lage sein zielgerichtet zu arbeiten.

Selber geistlich fit sein. Man kann nur das geben, was man selber hat. Deshalb muss ein Pastor oder Pastorin eine eigene Gottesbeziehung pflegen. Das bedeutet in der Bibel zu lesen, zu singen zu beten, Stille zu halten. Dafür muss man herausfinden, was diese Beziehung lebendig macht und wie man das stärken kann. Auch die eigene Fortbildung gehört dazu.

Beziehungen bauen. Ob zu einzelnen „Schäfchen“ oder zur städtischen Gemeinde. Beziehungen zu bauen gehört zu zentralen Aufgaben eines Pastors oder Pastorin. Sie vernetzt sich dabei mit anderen Organisationen. Da wo Gemeinden sich einbringen in das Geschehen vor Ort werden sie als Bereicherung wahrgenommen. Beziehungen sind die Brücke auf der Angebote fahren.

Welche Ausbildungsangebote gibt es für den Beruf?

In Deutschland gibt es das Hochschulstudium und die duale Ausbildung. In den letzten Jahren ist die praktische Ausbildung immer mehr in den Vordergrund gerückt. Hierbei verbinden sich ein theologisches Studium (BA oder MA) mit einer akkreditierten Praxisausbildung über mehrere Jahre in einer Ausbildungsgemeinde (Kirche). Ein anerkanntes Modell bietet die THS Akademie für pastorale Führungskräfte. Eine Ausbildung ist nicht gleichzusetzen mit einer Ordination. Diese wird von den einzelnen Kirchen individuell vergeben. Hier ist es ratsam sich vorab über die Ordinationsbedingungen zu informieren.

Wie sind die Berufsaussichten?

In den nächsten Jahren fehlen in Deutschland viele ausgebildete Pfarrer und Pastoren. Die Chance für eine Anstellung sind sehr gut. Die Bezahlung variiert zwischen den Kirchen, aber man sollte nicht erwarten reich zu werden.

Jetzt gleich

Informationen anfordern